Do
31
Dez
2009
31. Dezember- Silvester
Der Dezember
Das Jahr ward alt. Hat dünne Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.
*
Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.
*
Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, daß man's versteht.
*
Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.
*
Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.
*
Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
"Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht."
Erich Kästner (1899-1974)
Einen guten Rutsch
ins Neue Jahr !!!
Do
24
Dez
2009
24. Dezember
"Gott hat die Menschen so sehr geliebt,
daß er seinen einzigen Sohn
hergab.
Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen,
nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben."
Evangelium von Johannes 3,16
Frohe Weihnachten und
erholsame Feiertage ...
Mi
23
Dez
2009
23. Dezember
An den vorigen Tagen habe ich von einigen Weihnachtsbräuchen aus anderen Ländern geschrieben. Beim Recherchieren stolperte ich über Neues aber auch Alt-Bekanntes. Da entdeckte ich Traditionen, z. B. in Schweden, die meinen näher sind als die meiner Nachbarn. Zur Abrundung heute:
(Mein) Weihnachten in Bayern...Wieder so kurz wie möglich...
Wie auch in all den anderen Ländern unterscheiden sich die Bräuche von Familie zu Familie etwas.Verschieden geprägt ist Weihnachten in Deutschland auch durch die katholische und evangelische Kirche.
An dem Samstag vor dem ersten Advent gibt es Weihnachtsbazare und der Christkindlesmarkt ist eröffnet.
Am ersten Advents-Sonntag werden mit den Kindern Plätzchen gebacken und am Adventskranz die erste Kerze entzündet.
Das erste Türchen des Adventskalenders darf am 1. Dezember geöffnet werden.
Der 6. Dez. ist der St.-Nikolaus-Tag, in bischöflichen Gewändern und einem großen Sack voller Nüsse, Mandarinen und Lebkuchen besucht er Kindergarten und Schule.
Manchmal bringt er seinen Helfer mit, den Knecht Ruprecht, der die Rute für die bösen Kinder trägt. (Symbolisch!)
Zuhause stellen die Kinder am Abend des 5. Dez. einen Schuh vor die Türe, und wenn sie brav waren, ist am Morgen etwas Süßes darin.
In meinem Kindergarten klebte immer, nachdem der Nikolaus da war, ein Stern auf dem Schuh. Da meine Kindergärtnerin den Norden sehr liebt, feierten wir St. Lucia, was in Bayern völlig unüblich ist. Ein größeres Mädchen mit einem Kerzenkranz auf dem Kopf brachte Gebäck. Das Zimmer war noch fast dunkel doch das Licht siegte.
Nun zu Weihnachten selbst. In den Tagen vorher wird in der Küche viel vorbereitet. Am Abend des 23., wenn die Kinder im Bett sind, wird die 'Stube' (Wohnzimmer) gerichtet. Die Zimmertanne wird mit Kugeln, Engeln, Fröbel- und anderen Sternen geschmückt. Aus Moos, Holz, Wurzel und Steinen entsteht eine Landschaft für die Krippe. Viele, viele Kerzen werden aufgestellt und die Weihnachtssocken werden an den Kamin gehängt, letzteres ist kein bayerischer Brauch! Auch die anderen Zimmer bekommen weihnachtliche Dekoration. Oft kommt zu dieser Zeit ein schöner alter Film im Fernsehen.
Früh am Morgen des 24. wird Gans/Ente/Truthahn o. Ä. in den Ofen geschoben. Und all das erledigt, was noch nicht geschafft wurde.
Wenn es dunkelt am Nachmittag wird die Kirche besucht, dort gibt es manchmal ein Krippenspiel. Ein Abendspaziergang, bei dem man die Stille in sich aufnimmt, ist sehr erholsam. Zuhause setzen sich alle an die Festtafel mit knusprigen Braten, Kartoffelknödeln, Semmelknödeln, Spätzle, Blaukraut und Rosenkohl. (Die nächsten Tage wird nicht viel gekocht!!)
Nach dem Essen ist Bescherung: Die Geschenke, die das Christkind brachte, werden geöffnet. Überall brennen die Kerzen und vertreiben die Finsternis, wie Christus auf der Erde.
Es wird gesungen, gespielt, ausprobiert, geredet, genossen und wenn alle wieder etwas Platz haben, ein kleines Dessert gegessen.
In der Früh des 25. riecht es herrlich nach kaltem Braten, Tannengrün und kaltem Kerzenrauch. Dann wird einfach da weiter gemacht, wo man gestern aufgehört hat
und vor allem entspannt!!!!!
Di
22
Dez
2009
22. Dezember
Weihnachten
Markt und Straße stehen verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.
*
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kinderlein stehen und staunen,
sind so wunderstill beglückt.
*
Ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
Herhres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
*
Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen-
O du gnadenreiche Zeit!
Joseph von Eichendorff
Mo
21
Dez
2009
21. Dezember
Heute um 18:47 Uhr ist Wintersonnwende. Da die Tage an Wintersonnwende wieder länger werden, war dies in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest.
Besonders im Norden ist Winter- und Sommersonnwende sehr wichtig.
Heute ist es also passend kurz über die dortigen Weihnachtsbräuche zu berichten.
Schweden...
Die Weihnachtszeit ist geprägt von Elfen, Kobolden, Elchen und natürlich Jultomt, dem Weihnachtsmann. In der Adventszeit, am 13.12., ist St. Lucia (mit einem Lichterkranz auf dem Kopf) ein wichtiger Tag.
Das Weihnachtsfest beginnt am 24. um 15 Uhr mit dem Anschauen des traditionellen Julbord (eines Fernseh-Spezialprogramms). Seit vorchristlicher Zeit gehört der Julbock zur Weihnachtszeit, der bis ins 19. Jh. auch die Geschenke brachte, aber heute nur noch eine beliebte Dekoration ist. Nun bringt der Weihnachtsmann die Geschenke.
Das Festessen am Abend des 24. steht im Mittelpunkt, es gibt einen festliche Weihnachtsschinken.
Die Geschenke werden nach dem Essen unter dem Weihnachtsbaum ausgepackt. Auch die Kirche wird besucht, oft am 25. frühmorgens.
Norwegen...
Am 24. schließen die Läden frühzeitig. Abends wird auch hier festlich gespeist. Viele besuchen nachmittags die Kirche.In der Familie wird das Evangelium gelesen und anschließend ein Festessen mit Fisch und Reisbrei gegessen. Julennisse, der Weihnachtsmann, legt die Geschenke unter den Tannenbaum, um den auch getanzt wird, dabei werden Weihnachtslieder gesungen.
Finnland...
Heute ist Joulupukki ein 'gewöhnlicher' Weihnachtsmann und seine Frau Joulumuori macht wunderbaren Weihnachtsporridge. Eines seiner Rentiere heißt 'Petteri Punakuono' und ist das Vorbild für Rudolph, the Red-Nosed Reindeer.
Island...
Der Advent ist hier durch den Jólesveinn (12. - 24. Dez.) mindestens so stark geprägt wie durch die christliche Auffassung. Diese 13 Tage stehen im Zentrum weihnachtlichem Brauchtums. Die Jólesveinn (Weihnachtskerle und Kobolde) sind die 13 Söhne eines Riesen-Ehepaares mit Namen wie 'Türknaller', 'Kochlöffellecker' oder 'Türgucker'. Sie kommen 13 Tage lang hintereinander und legen in die Schuhe auf dem Fenstersims Süßigkeiten oder kleine Geschenke für die braven, Kartoffeln oder Kohle für die unartigen Kinder. An Heiligabend gibt es ein großes Festessen, auch hier ist der Reisbrei Brauchtum.
So
20
Dez
2009
20. Dezember
Kein Land beeinflusst meine romantische Vorstellungen von Weihnachten so sehr wie England. Damit meine ich nicht den amerikanischen Flair, den die Kaufhäuser schon im Oktober versprühen, sondern viktorianische Postkarten, Mistelzweige und Ilex, die Gemütlichkeit am Kamin...
In England sind in der Weihnachtszeit die Christmas Carols (alte Weihnachtslieder) ein wichtiger Bestandteil. Häufig gehen die Kinder von Haus zu Haus und singen diese.
Am Abend des 24. werden die Strümpfe an den Kamin gehängt, eine Karotte für das Pferd und ein Minzpie sowie ein Glas Whisky für den 'Weihnachtsmann' bereitgestellt.
Die Weihnachtsstrümpfe werden über Nacht von Father Christmas gefüllt. Am 25. werden morgens die Geschenke ausgepackt.
Das Wohnzimmer wird mit bunten Girlanden geschmückt. Und all die Weihnachtspost wird auf einer Schnur quer durch das Zimmer aufgehängt oder auf den Kamin gestellt. Der erste Christbaum wurde 1841 von Prinz Albert von Saxen-Coberg für seine Frau, Königin Viktoria, geschmückt. Er gehörte von da an zum Fest. Auf der Spitze des Weihnachtsbaums steht meist ein Engel.
"Holly und Ivy" (Stechpalme und Efeu) zieren üppig das Haus. Wie bei dem Adventskranz wurden auch hier, wie in vorchristlicher Zeit, immergrüne Pflanzen gebunden, um Haus und Hof gegen böse Geister zu schützen.
Und nicht zu vergessen der Mistelzweig (mistletoe) über der Tür: Wer darunter steht, darf sich küssen. Zur Winter- und Sommersonnwende ernteten schon die Kelten und Germanen Misteln in rituellen Zeremonien. Diese magische und heilige Pflanze wurde als Spenderin des Lebens und Fruchtbarkeit, gegen Gift und als Aphrodisiacum verehrt.
Nach dem Küssen einer Dame (under the mistletoe) muss der Herr eine der weißen Beeren abpflücken. Wenn alle Beeren "geerntet" sind , wird auch nicht mehr geküsst!
Mancher Orts werden in England die Mistelzweige nach Weihnachten verbrannt, um zu verhindern, dass alle heiraten, die sich unter ihm geküsst haben.
Traditionsgemäß gehören Papierhüte o. Ä. aus den Christmas Crackers (Knallbonbon) zum englischen Fest. Auch kleine Feuerwerkskörper und Knaller gehören zur englischen Weihnacht. An Silvester sind sie teilweise sogar verboten!
Das große Festessen mit der Familie besteht aus einem Truthahn namens "Gregor", Rosenkohl, Yorkshirepudding oder Kartoffeln.
Zum Dessert ist Plumpudding ein Muss! Der mit Vorsicht genossen werden sollte, da (ein) Geldstück(e) darin versteckt ist/sind. Dazu wird gerne Eierpunsch getrunken.
Der Brauch an Weihnachten/Wintersonnwende ausgelassen zu feiern und feudal zu Speisen, rührt angeblich von dem sagenumwobenen König Artus her.
Sa
19
Dez
2009
19. Dezember
Risalamande
dänischer Weihnachts-Reispudding
für 4 Portionen
250 g Milchreis
1 l Milch
250 ml Wasser
1 Prise Salz
250 ml Sahne (steif geschlagen)
100 g Mandeln, fein gehackt
+1 ganze Mandel
100 g Zucker
Zimt und Butter
Den Milchreis in das kochende Wasser geben und 2 Min. kochen lassen. Die Milch zufügen und bei ganz schwacher Hitze 35 Minuten garen lassen, mit geschlossenem Deckel.
Öfters umrühren. Einen Kleks Butter, den Zucker und Zimt zugeben, sowie die Mandel und die geschlagene Sahne.
Traditionell wird dazu Kirschsoße gereicht.
1 Glas Kirschen
Zucker nach Geschmack
ca. 4 TL Speisestärke
Die Kirschen kommen in einen kleinen Topf und werden gezuckert.
In einem Schüsselchen etwas Speisestärke mit kaltem Kirschsaft verrühren.
Den kleinen Topf nun aufkochen lassen und unter Rühren die Speisestärke hinein geben. Fertig!
Wer die ganze Mandel findet, bekommt ein kleines Geschenk, mehr dazu hier...
Fr
18
Dez
2009
18. Dezember
In Dänemark wird der 23. Dez., 'Lillejuleaften'- kleiner Heiligabend - genannt.
An diesem Tag holen die Familien einen Tannenbaum aus dem Wald und stellen ihn auf.
Geschmückt wird er traditionell mit kleinen Fähnchen und geflochtenen Weihnachtsherzen.
In den meisten Familien beginnt Weihnachten mit dem Festessen an Heiligabend. Als Hauptgericht kommen Gans, Ente oder Schweinebraten mit Rotkohl und braun glasierte Kartoffeln auf den Tisch.
Wichtiger Bestandteil ist die Weihnachtsgrütze, die es entweder als Vor- oder Nachspeise gibt.
Die Weihnachtsgrütze ist ein Milchreis (Risalamande) mit angedickten Kirschen. Das Wichtigste dabei ist eine Mandel, denn wer die Mandel findet, bekommt eine kleines Geschenk, früher traditionell ein Marzipanschwein.
Von der Weihnachtsgrütze wird eine Schüssel dem 'Nisse', einem Kobold, überlassen.
(In Schweden und Finnland gibt es eine ähnliche Figur mit dem Namen Tomte bzw. Tonttu.)
Er ist schon aus vorchristlicher Zeit als Hof- und Hausgeist überliefert. Eigentlich brachte in Dänemark 'Nisse' die Geschenke, heute hilft er dem Weihnachtsmann nur noch.
Die Geschenke für Familie und Freunde werden unter den Baum gelegt.
Nach dem Essen wird bei vielen Familien aus der Bibel vorgelesen und um den Tannenbaum herum getanzt, wobei Weihnachtslieder gesungen werden.
Glædelig jul!
Do
17
Dez
2009
17. Dezember
Eierlikör:
500 ml Milch
200 ml Kristallzucker
6 Eidotter + 1 Ei
1 Vanilleschote
200 ml Rum oder Wodka
(mit der Qualität 'steht und fällt' das Endprodukt)
Bei 4 Personen + Verschenken mache ich die doppelte Menge.
Zubereitung:
ca. 60 g von dem Zucker mit dem Ei und Eidotter in einer Schüssel über dem Wasserbad schaumig aufschlagen. Parallel dazu die Milch mit der aufgeschnittenen Vanille und dem restlichen Zucker aufkochen.
Dann unter Rühren zu der Eimischung geben und über dem Wasserbad erhitzen (rühren nicht vergessen!) bis die Masse eindickt.
Etwas abkühlen lassen und den Rum/Wodka einrühren. Den Eierlikör in heiß ausgewaschene Flaschen füllen. Kühl und dunkel lagern.
Nach Geschmack könnte man mit Zimt und Orangenschale würzen. Ein Teil der Milch kann durch Kokosmilch ersetzt werden, auch mit dem Alkohol kann man variieren z.B. Williams Birne.
Ohne Alkohol mögen auch Kinder den noch warmen Eierflip, leider ist er dann nicht haltbar.
Was man mit dem Eiweiß machen kann, hier...
Mi
16
Dez
2009
16. Dezember
Baiser oder Meringues :
Merke:
pro Eiweiß - 50 g (Rüben-) Zucker
Zubereitung:
4 Eiweiß in einer sauberen, hohen Schüssel steif schlagen.
200 g Zucker nach und nach einrieseln lassen beim Weiterschlagen
bis die Masse seidig glänzt.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nun entweder mit der Spritztülle den Schnee aufspritzen oder mit zwei Teelöffeln Nocken/Häufchen auf das Blech setzen.
Bei 100°C oder 75°C Umluft ca. 2 Stunden im Ofen trocknen, dabei die Ofentüre einen Spalt offen lassen. Wenn die Baiser völlig durchgetrocknet sind, luftdicht aufbewahren. So ist es mehrere Wochen haltbar.
Di
15
Dez
2009
15. Dezember
Für alle die, die Weihnachtspost (wie ich) noch nicht geschrieben haben hier eine Liste mit "Frohe Weihnachten" in vielen verschiedenen Sprachen.
Nicht nur für Muttersprachler eine nette Überraschung. Besonders selbstgemachte Karten bekommen so einen cosmopolitischen Touch :-)
Für alle die das Kartenschreiben vor sich her schieben (wie ich), vergesst nicht wie schön es ist einen Gruß zu bekommen der sagt: Ich denke an dich!
Afrikaans: ’N geseënde kersfees!
Albanisch: Gëzuar Krishtlindjen!
Arabisch: عيد الميلاد السعي
Baskisch: Eguberri on!
Bretonisch: Nedeleg laouen!
Bulgarisch: Весела Коледа!
Dänisch: Glædelig jul!
Deutsch: Frohe Weihnachten!
Englisch: Merry Christmas!
Esperanto: Ĝojan Kristnaskon!
Estnisch: Häid jõule!
Färöisch: Gleðilig jól!
Finnisch: Hyvää joulua!
Französisch: Joyeux Noël!
Griechisch: Καλά Χριστούγεννα!
Hawaiisch: Mele kalikimaka!
Indonesisch: Selamat Hari Natal!
Irisch: Nollaig shona!
Isländisch: Gleðileg jól!
Italienisch: Buon natale!
Japanisch: メリークリスマス
Katalanisch: Bon Nadal!
Koreanisch: 메리 크리스마스
Luxemburgisch: Schéin Krëschtdag!
Mandarin: 圣诞节快乐
Niederländisch: Zalig kerstfeest!
Norwegisch/Schwedisch: God Jul!
Polnisch: Wesołych świąt!
Portugiesisch: Feliz Natal!
Rumänisch: Crăciun fericit!
Russisch: Счастливого Рождества!
Serbisch: Христос се роди!
Slowakisch: Veselé Vianoce!
Spanisch: ¡Feliz Navidad!
Tagalog: Maligayang pasko!
Tschechisch: Veselé vánoce!
Türkisch: Noeliniz kutlu olsun!
Ukrainisch: З Рiздвом Христовым!
Ungarisch: Kellemes karácsonyi ünnepeket!
Vietnamesisch: Chúc mừng Giáng Sinh!
Weißrussisch: Са святам Божага Нараджэння!
Zulu: Sinifisela Ukhisimusi Omuhle
Swazi: Sinifisela Khisimusi Lomuhle
Sotho: Matswalo a Morena a Mabotse
Alle Angaben ohne Gewähr!
Mo
14
Dez
2009
14. Dezember
Ich finde Traditionen aus anderen Ländern immer spannend, besonders an Weihnachten. Da gibt es Altvertrautes und völlig Unbekanntes.
Nach den Niederlanden und Belgien, erzähle ich von Frankreich:
Auch in Frankreich ist Weihnachten das wichtigste Familienfest. Der Heilige Abend (Le réveillon) ist ein normaler Arbeitstag. Doch am Abend gibt es ein großes Festessen; traditionell wird "Dinde aux marrons", ein mit Maronen garnierter Truthahn gegessen. Außerdem werden am Heiligabend gerne Austern, Pasteten, Truthahn und Champagner mit gezuckerten Maronen verzehrt. Die Franzosen sitzen fast die ganze Nacht beisammen und schlemmen ununterbrochen.
Zu Mitternacht geht man dann in die Kirche. Anschließend werden Feuerwerkskörper entzündet.
Die Geschenke bringt Peré Noël , der französische Weihnachtsmann in der Nacht durch den Kamin, wo schon sehnsüchtig die Kinderschuhe warten, gefüllt zu werden. Erwachsene tauschen gelegentlich schon an Heilig Abend Geschenke.
Es gibt eine Reihe von Weihnachtsbräuchen, die von Region zu Region unterschiedlich sind.
Im Elsass ist der Weihnachtsmann unbekannt, da bringt das Christkind die Geschenke.
Ein Holzstück langsam im Ofen zu verbrennen, ist ein beliebter französischer Brauch. Die Asche wird nach den Feiertagen aufs Feld gestreut, das soll Glück und eine gute Ernte bringen. Dieser keltische Brauch wurde von der katholischen Kirche übernommen.
Dies ist auch der Ursprung des weihnachtlichen Desserts "Bûche de Noël", aus Maronen und Schokolade in Form eines Holzscheites.
Joyeux Noël!
(Frohe Weihnachten)
So
13
Dez
2009
13. Dezember
Schneenocken mit Vanillesoße
Zutaten:
4 Eier
1 l Milch
1 Vanilleschote
60 g Zucker
60 g Puderzucker
ein paar Tropfen Zitronensaft
1 TL Stärkemehl
Für die Schneenocken trennen wir Eiweiß und Eigelb. Die Eiweiß werden mit dem Zitronensaft und ein paar Krümel Stärkemehl zu Schnee geschlagen. Nun den Puderzucker nach und nach einrieseln lassen. Und weiter schlagen ca.3Min, bis der Schnee schön glänzt.
In einem Topf die Milch zusammen mit der geklopften, gespalteten Vanilleschote unter ständigem) Rühren zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und etwa 10 Min. ziehen lassen. Die Schote heraus nehmen. Die Milch wieder leise zum Köcheln bringen.
Aus dem steifen Eischnee mit zwei großen Löffeln Nocken/Eier formen, in die Milch legen und 2Min. ziehen lassen. Dann vorsichtig wenden und noch 20 Sek. darin lassen.
Achtung: Nicht kochen, sonst zerfällt der ganze Zauber.
Nicht zu viele Schnee-Eier auf einmal kochen.
Die fertigen Nocken mit einem Schöpfseiher herausheben und auf ein Küchentuch legen. Wiederholen bis der ganze Eischnee verbraucht ist.
Für die Vanillesoße die Milch nochmal aufkochen und beiseite stellen. Das Eigelb mit dem Zucker und dem Restlichen Stärkemehl in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Die Ei-Creme in die heiße Milch mit einem Schneebesen unter rühren. Vorsicht nicht kochen!
Auf die warmen Herdplatte stellen und weiter schlangen bis die Masse cremig ein dickt.
Und servieren...
Sa
12
Dez
2009
12. Dezember
Schneeflöckchen
Es schneit, hurra, es schneit!
Schneeflocken weit und beit!
Ein lustiges Gewimmel
kommt aus dem grauen Himmel.
*
Was ist das für ein Leben!
Sie tanzen und sie schweben.
Sie jagen sich und fliegen,
der Wind bläst vor Vergnügen.
*
Und nach der langen Reise,
da setzen sie sich leise
auf's Dach und auf die Straße
und frech dir auf die Nase.
Volksgut
Am 12.12 rieselt es endlich wie Puderzucker, da glitzern die Kinderaugen vor Freude.
Diese Bilder sind beim Semmeln holen entstanden. An dem Wilden-Apfel hängen lauter kleine Äpfelchen mit weißen Mützchen.
Fr
11
Dez
2009
11. Dezember
Chanukka
Heute bei Sonnenuntergang beginnt das jüdische Fest 'Chanukka'. Es dauert acht Tage.
In diesen acht Tagen werden die Erwachsenen trotzdem ihrer Arbeit nachgehen und die Kinder die Schule besuchen.
Chanukka erinnert jedes Jahr an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem im Jahr 3597 (164 v. Chr.). Nach der Entfernung des Zeus-Altars wurde der siebenarmige Leuchter, die Menora, entzündet, doch es war nur noch ein Krug geweihtes Öl vorhanden.Dies hätte gerade für einen Tag gereicht und neues geheiligtes Öl herzustellen, hätte acht Tage gedauert. Die Menora im Tempel aber sollte niemals erlöschen.
Das Wunder war: Das Öl reichte acht Tage lang, bis neues Öl hergestellt war.
Zum Gedenken wird an dem Chanukka-Leuchter jeden Tag ein Licht entzündet.
Oft ist noch Platz für eine neunte Kerze, dem sog. Diener (hebr. Schamasch) und nur mit diesem dürfen die anderen angezündet werden.
Da es das Fest des Wunders um die Vermehrung des Öls ist, werden beim Festessen vornehmlich in Öl gebackene Speisen serviert. Wie Krapfen (bzw. Berliner Pfannkuchen) oder Latkes (Kartoffelpuffer), letztere werden mit Apfelmus und saurer Sahne gegessen. Der beliebte Brauch, Gänsebraten zu machen, wird mit dem anfallenden Fett begründet, das man auch im Leuchter verbrennen kann.
In jüngerer Zeit haben jüdische Eltern angefangen, Chanukka etwas ausgeprägter zu feiern, um den starken Einfluß von Weihnachten auf die jüdischen Kinder auszugleichen, die sich sonst vielleicht benachteiligt fühlen könnten. Geschenke an jedem Chanukka-Abend sind jetzt üblich, und die Gemeindefeiern werden stärker betont.
Kartoffel-Krapfen
Do
10
Dez
2009
10. Dezember
Heute gibt es ein Hausmittel gegen das grau-nasse Wetter, Stress und
Liebeskummer:
Schokolade
ist stimmungsaufhellend und aphrodisierend.
Nichts Neues aber effektiv.
Neu ist aber eine Single-Schallplatte aus Schokolade die den Elvis Hit "It's Now or Never" spielt. Der Erfinder brauchte 15 Jahre! Zu kaufen wird es sie aus Kostengründen nicht geben.
Mi
09
Dez
2009
9. Dezember
Die Klimakonferenz in Kopenhagen ist das Thema in den Medien.
-Hier appeliert Greenpeace an die Regierung mit dem Slogen:
Wäre die Welt eine Bank, hättet ihr sie schon längst gerettet.
-Germanwatch und die Heinrich-Böll-Stiftung bemerken zu der Klimakonferenz:
"Die Zeit für Halbheiten ist vorbei. Die politischen Führerinnen und Führer der Welt müssen sich entscheiden, ob sie uns und künftige Generationen verheizen wollen." (Quelle:www.klimaktiv.de)
Ob die Politiker sich 'der unbequemen Wahrheit' stellen und somit gegen die wenden, die mit Kohle, Kohle machen?
Das Klima retten ist keine Utopie, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Ein Flug nach Teneriffa und zurück ist so klimaschädlich wie ein Jahr Auto fahren.
Der Fluggast verursacht die 2,3fache Klimawirkung wie der Autopassagier.
Doch weil das Flugbenzin nicht besteuert wird, zahlt keiner für den Schaden.
(Info von www.germanwatch.org - Klima und Verkehr auf klicken.)
Sie fragen sich, was das mit einem Adventskalender zu tun hat? Nun, ein Adventskalender bereitet auf Weihnachten vor, und Weihnachten ist nun mal mit viel Geschenk-Papier verbunden. Das Papier wird aus Holz gewonnen. Die täglich im Regenwald abgeholzten Bäume, entsprechen der Fläche des Bundeslandes Bremen. Der Regenwald ist bekanntlich die 'Lunge' der Welt! Außerdem ist Holz ein sehr langsam wachsender Rohstoff.
(Wer sich für eine wirkliche Alternative interessiert, kann hier über die Pflanze Hanf lesen.)
Dass Weihnachten jedes Jahr kommt, und auf einen 24. fällt, ist ja sicher. In diesem Sinne habe ich vor ca. 6 Jahren begonnen wiederverwendbare Geschenkverpackungen zu machen. Für Kleinigkeiten machte ich - inspiriert vom traditionellen engl./amerik. Strumpf - edel aus Leinen und Seide an den Kamin, für Größeres finde ich Geschenkschachtel und Hutschachteln eine stilvolle Verpackung.
Di
08
Dez
2009
8. Dezember
In meinem Kalender steht heute 'Maria Empfängnis'. Wie geht denn das?
17 Tage sind wirklich eine kurze Schwangerschaft oder die katholischen Kleriker orientierten sich an den Elefanten die über 1 Jahr schwanger sind ;-)
-Hier sind interessante Möglichkeiten: http://www.gutefrage.net/ , besonders die zwei Letzten.
-Die Erklärung der kath. Kirche: Bei 'Maria Empfängnis' geht es um die unbefleckte Empfängnis von Anna, Maria's Mutter, also die Zeugung Marias.
-Zitat Wikipedia: "Die 'unbefleckte Empfängnis' ist jedoch nicht als Abwesenheit von Sexualität zu verstehen, Joachim gilt als leiblicher Vater Marias."
Bis jetzt kannte ich nur die unbefleckte Empfängnis von Maria als einzige Ausnahme in der kath. Kirche.
Oder ist es einfach eines von den vielen heidnischen Festen, denen ein christlicher Anstrich verpasst wurde? www.fest-und-feiern.de/fest-heidnisch-christlich
Dezember-Rose
Mo
07
Dez
2009
7. Dezember
Es gibt tatsächlich fertigen Plätzchenteig! 'Fertig' bedeutet: die Zutaten sind einmal durchgeknetet und werden zu einem unverschämten Preis verkauft. Besonders absurd finde ich es, weil man die Zutaten doch immer zuhause hat und diese nur in einer Schüssel zusammen kneten müsste, was Kinder so lieben. Außerdem ist es eine tolle Sache wie aus Ei und Mehl etwas Neues gezaubert wird.
Das ist doch nicht die Relativitätstheorie :-)
Wirklich Zeit braucht nur das Ausstechen. Außer man färbt die Hälfte des Teigs mit Kakao dunkel, rollt die zwei Teige getrennt aus, legt diese aufeinander, macht eine Rolle und schneidet dann ca. 5 mm dicke Scheiben herunter.
Das Wichtigste ist ein gutes Rezept:
Mürbteig:
eignet sich wunderbar für Plätzchen oder als Kuchenboden
Zutaten:
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver (ich nehme etwas weniger!)
125 g Butter
125 g Zucker
1 Ei und einen Schuss/EL Milch
Aromatisieren kann man mit Zitronen- oder Orangenschale, Zimt oder knetet Kakao unter.
Alles in eine Schüssel geben und zügig zu einem festen Teig kneten.
1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Eine Arbeitsfläche mit Backpapier auslegen und das Nudelholz (zur Not geht auch eine saubere Flasche) einölen.
Den Teig ca. 5 mm dick ausrollen, mit Förmchen ausstechen und bei 200 C° im vorgeheizten Ofen (Umluft) ca. 8 Min. backen.
Für alle die kein Mürbteig-Rezept brauchen:
Profiteroles (Mini-Windbeutel): pikant oder süß
Zutaten:
150 ml Wasser mit
70 g Butter und
einer Prise Salz in einem Topf aufkochen.
100 g Mehl auf einmal hinein geben und mit einem Löffel kräftig schlagen, bis die Masse zu einem Klumpen wird und sich problemlos vom Boden löst.
Je mehr Wasser dabei verdampft desto besser, der Topfboden darf dabei nicht braun werden.
Nun den Teigklumpen in eine Schüssel geben und
2 Eier darauf schlagen und untermischen. 1/4 Stunde ruhen lassen.
Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen, ca. 24 Teighäufchen in 5 cm Abstand auf ein gefettetes Blech spritzen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200 C° (Umluft180 Grad) 12-15 Minuten goldbraun backen.
Auf einem Gitter abkühlen lassen.
Pikant kann man sie nun mit den verschiedensten Cremes (z. B.: Kräuter, Käse...) füllen.
Süß mit (Zimt-)Sahne und Früchten füllen. Oder nur mit Karamell glasieren (s. u.).
Sie sind schnell gemacht, schmecken köstlich und passen immer.
So
06
Dez
2009
6. Dezember
Trotz dem - für diese Zeit erstaunlich - milden Wetter sorgte der Raureif für etwas winterliche Gefühle (Bild1). Doch der war bis Mittag verschwunden, also keine leichte Aufgabe, den Charme des 'Augsburger Christkindlesmarkts' einzufangen. Kein schneebedecktes Postkartenidyll, das sich irgendwie in meine Vorstellung geschlichen hat. Noch bevor ich den Markt vor dem Rathaus sehen kann, steigt mir der Duft von gebrannten Mandeln in die Nase mmmh... Für die Kinder sind in der 'Augsburger Märchenstraße' Schaufenster mit Motiven aus "Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch" dekoriert (Bild 4, leider mit Blitz). Besonders zu empfehlen ist die 'Weihnachtsinsel' am Zeughaus.
Der 'Augsburger Christkindlesmarkt' ist einer der ältesten. Schon vor 500 Jahren hielten in Augsburg vor Weihnachten die 'Lebzelter' Markt. Die Weihnachtsmärkte blühten nach der Reformation auf, weil Luther neue Sitten eingeführt hatte. Unter anderem ließ er die Kinder 'vom Heiligen Christkind' und nicht mehr, wie es zu dieser Zeit Brauch war, am 6. Dez. von St. Nikolaus oder am 11. Nov. von St. Martin beschenken.
In der Barockzeit galt es als chic, Kindern Puppen und Spielzeug aus Ton zu schenken,
aber auch Weihnachtskram und Leckereien erfreuten sich zunehmender Beliebtheit.
Nun das ist die romantische Seite der Medaille, die viel mit Vergangenem zu tun hat.
Die andere Seite der Medaille ist, wenn wir nicht aufpassen, der Stress und Streit.
"Wir erleiden Weihnachten" steht in der Sueddeutschen.
Der Wunsch alles perfekt zu erledigen, sowie der Druck von Außen (Werbung etc.) erzeugen den berühmten Stress.
Mitten im Weihnachtseinkauf zischt eine Frau zu ihrem Mann/Freund: "Schau doch nicht immer auf die Uhr!" (Wobei sie sich bestimmt um alle Geschenke kümmert!) Eine andere Frau schaut ein Buch an, während ihr Begleiter genervt in die Luft stiert, ... diese Liste ließe sich noch verlängern. Sicher, das sieht man auch während des Jahres, doch nicht sooo häufig, in nur einer Stunde. So wird das Fest der Liebe oft zum Fest der Trennung.
Sogar sonntags sollen die Geschäfte geöffnet werden, wo bleibt da die 'staade' Zeit?
Sa
05
Dez
2009
5. Dezember
Nikolausabend
In den Niederlanden und Belgien ist der Sinterklaasavond (Nikolausabend) wichtiger als Weihnachten, obwohl in den letzten Jahren ebenfalls begonnen wurde, den Weihnachtsabend mit dem Weihnachtsmann zu feiern.
Der 5. und 6. Dez. sind die eigentlichen Geschenketage, während der 25. Dez. mehr ein religiöses Ereignis ist.
Die Ladenbesitzer beginnen gleich nach dem Nikolaustag mit dem lukrativen Weihnachtsgeschäft. Während andere befürchten, dass das „fremde“ und „kommerzielle“ Weihnachten die Nikolausfeiern beeinträchtigt.
Der amerikanische Santa Claus stammt nachweislich von Sinterklaas ab, hier also tritt er in Rivalität zu seinem Vorfahren.
Wie der deutsche Nikolaus wird der niederländische und belgische Sinterklaas von einem Helfer begleitet, namens Zwarte Piet (Schwarzer Peter)
Sinterklaas trägt einen Bischofshut und einen Bischofsstab. Er soll das Jahr über in Spanien leben und mit dem Dampfschiff anreisen.
Die Kinder stellen am Nikolausabend ihre Schuhe vor die Tür, damit St. Nikolaus sie füllt.
Fr
04
Dez
2009
4. Dezember
Eine Bauernregel sagt: Knospen an St. Barbara, sind zum Christfest Blüten da.
Nach einem alten Brauch werden heute, am Barbaratag, Zweige von Obstbäumen und Forsythien abschnitten und im Zimmer in eine Vase gestellt. Er sollte bis Weihnachten blühen und Licht in die dunkle Zeit bringen.
Vermutlich ist dieser Brauch einer von vielen uralten Orakelbräuchen der 'germanischen Lebendsrute'.
Seit dem 13. Jh. ist der 'Barbarabaum' schriftlich nachgewiesen und gilt zusammen mit dem Barbara-Weizen als einer der Ursprünge des Weihnachtsbaums.
Do
03
Dez
2009
3. Dezember
Die Meisten wissen ganz genau was es am 24. und 23. zu essen gibt.
Nach dem opulenten Weihnachtsmahl ist die Frage des Desserts das einzig Knifflige. Es sollte besonders, außergewöhnlich und frisch sein und das Wichtigste: gut vorzubereiten...
Avokado-Mousse:
Zutaten für 6 Personen:
1-2 reife Avokados
6 EL Limettensaft
50 g Puderzucker
200 g Schlagsahne
1 EL Zucker
Limettenschale, abgerieben
evtl. 2 Eiweiß, zu Schnee schlagen
- Das Fruchtfleisch der Avokados mit Limettensaft und Puderzucker in einem hohen Gefäß fein pürieren.
- Sahne steif schlagen, Zucker und Limettenschele zugeben und unter die Avocadocreme heben. (Bild 1, das Licht ist leider nicht gut)
- Das steifgeschlagene Eiweiß unterheben, übernacht im Kühlschrank zieht die Mousse noch etwas an. So behält sie die Form, bleibt aber sehr cremig. (Bild 2-3)
- Wenn ich nochmal solche 'Türmchen' mache, probiere ich es noch mit etwas Gelatine.
Die Etagen sind Schokoladen-Hippen.
Mi
02
Dez
2009
2. Dezember
Basteln: Adventskalender oder nicht???
Zum einen sind es Anregungen für den Kalender zum nächsten Jahr,
hauptsächlich sind es originelle Geschenkverpackungen fürs ganze Jahr und besonders jetzt.
Gastgeschenke in Knallbonbons bereichern jede Tischdekoration und ein Tütchen in Teebeutel-
form oder die 'Welt' in der Nußschale ist sicher mal etwas anderes.
Darf ich vorstellen.... der doppelt recycelte Adventskalender........
Knallbonbons (engl. Christmas Craker) gehört einfach zur englischen Weihnacht, auch in J. K. Rowlings 'Harry Potter'-Reihe taucht dieses Brauchtum auf.
Auf die Zündschnur habe ich allerdings verzichtet.
Ich habe aus (gebrauchtem) Geschenkpapier 20,5 x 15 cm aufgezeichnet und ausgeschnitten.
Mittig um leere Klopapierrollen kleben. Füllen und rechts und links zubinden.
Wunderbar für kleine Geschenke.
Teebeutel-Tütchen in Originalgröße
Bild 1: Ein Papier 10 x 9 cm ausschneiden. An der längeren Seite bei 4,5 cm falten und den 1 cm Rest umknicken. An einer der offenen Seiten ebenfalls 1 cm umfalten und
wieder öffnen.
Bild 2-4: Zeigen das Kleben, so dass ein 'Tütchen' entsteht. (Bild 5)
Bild 6-7: Zeigt das typische Falten für einen Teebeutel.
Bild 8: Aus festem Karton schneidet man ein 2 x 3 cm großes Viereck aus. Davon schneide ich die Ecken ab.
Bild 9: Ich 'nähe' und klebe den Faden an und den Teebeutel zu.
Verzierung nach Wunsch und Anlass.
- Die leeren Streichholzschachteln sind mit Maulbeerseiden-Papier umklebt und mit Spitze, Seidenband usw. verziert. (Bild 1-2)
- Bild 3-4 zeigen eine dicke Styroporplatte. Mit einem Teppichmesser kann man in der gewünschten Größe 24 Hohlräume ausschneiden. Hinten mit Papier verschließen und Vorderseite entsprechend gestalten z. B.als Paket... oder die Styroporplatte zu einem Herz, Tannenbaum, Schaukelpferd.... zuschneiden.
Auch für andere Basteleien läßt sich die Idee verwenden.
- Bild 1 zeigt eine 'Nußkette'. Im Kindergarten brachte der Nikolaus am 6. neben einem Säckchen, immer eine Nußkette mit und während der Adventszeit durfte jedes Kind einmal eine Nußschale abschneiden. Diese waren mit zauberhaften Kleinigkeiten gefüllt. Man kann auch ohne Band eine Nuß füllen.
- Auf Bild 2 habe ich aus zwei dicken Din A4 Blättern ein Flechtherz gemacht und mit Rätseln bestückt.
- Bild 3-4: Das ist der kleinste Adventskalender den ich je gemacht habe: 8 x 6 cm.
Hier gibt es schöne und originelle Ideen zum füllen von Adventskalender : http://weihnachten.die-ideengeber.de/ungewoehnliche-ideen-fuer-den-adventskalender-9
Di
01
Dez
2009
1. Dezember
Heute Morgen werden die Meisten (Kinder) als erstes ein 'Türchen' an ihrem Adventskalender öffnen und mit ihm beginnt die Vorfreude und der Countdown auf Weihnachten.
Alles dreht sich heute um den Adventskalender.
Dies ist mein erster Online-Adventskalender! Ich beginne ganz von vorn...
Die Geschichte des Adventskalenders ist recht ausführlich, das 'Wichtigste' ist fettgedruckt
für die Weihnachtsgestressten!

Meinen schönsten Adventskalender bekam ich mit 9 Jahren. Ich durfte ihn mir selbst aussuchen, in einem süßen winzigkleinen Lädchen.
Er hatte keine gewöhnlichen Türchen, sondern kleine Briefchen mit Lustigem und Nützlichem.
Und in dem Haus vom Weihnachtsmann sah es so heimelig aus und man konnte/kann so viel entdecken.
(s. Foto )
Die Geschichte des Adventskalenders:
Schon im 19. Jahrhundert gab es die erste Formen. Sie kamen aus dem protestantischen Umfeld. Es wurden in religiösen Familien im Dezember 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt.
Eine einfachere Variante war der sog. Strichkalender. Es wurden 24 Kreidestriche an die Wand oder Tür gemalt, von denen die Kinder täglich einen wegwischen durften.
Auch wurden Strohhalme in die Krippe gelegt, für jeden Tag bis Heilig Abend.
Weitere Formen sind die Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze.
Eine Weihnachtsuhr (den wohl ersten gedruckten Adventskalender) für Kinder, veröffentlichte die Evangelische Buchhandlung in Hamburg im Jahr 1902.
1922 erschien eine absolut vergleichbare bei der St. Johannis Druckerei (Dominik Wunderlin, lic.phil Schweiz).
Im Jahr 1904 wurde dem "Neuen Tagblatt Stuttgart" ein 'Adventskalender' als Präsent beigelegt. Das NÖ Landesmuseum gibt jedoch das Jahr 1903 als das Entstehungsjahr des gedruckten Adventskalenders an.
Den Adventskalender, wie wir ihn heute kennen, verdanken wir dem Münchner Verleger Gerhard Lang (1881-1974) und seinem Kindheitserlebnis: Der schwäbische Pfarrerssohn aus Maulbronn fragte immer wieder, wann denn Weihnachten sei, bis seine Mutter 24 Kästchen auf einen Karton zeichnete - auf jedes war eine "Wibele" (ein Keks) genäht.
1904 brachte er den ersten gedruckten Adventskalender wie wir ihn heute kennen - auch Weihnachtskalender genannt - auf den Markt. Er bestand aus einem Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden und einem Bogen mit 24 Feldern zum Aufkleben, für jeden Tag.
Seit 1920 verbreiteten sich Kalender mit Fensterchen zum Öffnen.
Ende der 30er Jahre mußte Gerhard Lang seinen Betrieb aufgeben, bis zu diesem Zeitpunkt hatte er etwa 30 verschiedene Motive herausgegeben.
Die Zeit des Nationalsozialismus setzte dem Höhenflug des Adventskalenders ein jähes Ende.
Die bisher gebräuchlichen Adventskalender wurden verboten, denn unter dem Hakenkreuz wurde die Wintersonnwende statt der Christnacht zum Mittelpunkt. Christliche Bilder wurden durch Märchenfiguren und heidnische Gottheiten ersetzt.
Erst in der Nachkriegszeit konnte der Adventskalender wieder an seinem Erfolg anknüpfen.
1946 gründete Richard Sellmer einen Verlag und brachte den ersten Adventskalender nach
dem zweiten Weltkrieg heraus. Der Adventskalender verbreitete sich in den 1950er Jahren
auch in anderen Staaten.
Eine plötzliche einsetzende Nachfrage aus den USA konnte der Verlag ebenfalls bedienen.
Über die Jahre sind immer mehr Formen und Ideen für Adventskalender entstanden.
Und so lange es Kinder und Weihnachten gibt, wird er immer nötig sein ;-)
Bezauberndes