Mi
05
Mai
2010
Müssen Frauen auf Hebammenhilfe verzichten?
Durch erhöhte Beiträge zur Haftpflichtversicherung der Hebammen wird Frauen die Möglichkeit genommen den Geburtsort ihres Kindes frei zu wählen oder sich für individuelle Hebammenunterstützung während der Geburt zu entscheiden!
Die Politik muss dringend tätig werden! Es gibt kaum Versicherer, die noch bereit sind, für Geburtshilfe zu haften. Diese Berufsgruppe ist mit 4.500 freiberuflichen Hebammen zu klein, um weiter die Haftpflichtabsicherung für ca. 160.000 Geburten zu leisten. Das entspricht einem Viertel der Gesamtgeburtenzahl Deutschlands. Daher ist Ihre Unterstützung wichtig.
Seit 5. Mai läuft die Zeichnungsphase der E-Petition des DHV an den Deutschen Bundestag. Sie wird online unterzeichnet:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11400
Eine Anleitung zum Zeichnen der E-Petition finden Sie hier:
http://www.hebammenverband.de/index.php?id=1342#c2274
Hintergrundinfos unter hebammenfuerdeutschland.de
P.S.:
Dass die Hausgeburt eine wahrhaft sichere Alternative darstellt, belegt eine umfassende Studie aus dem Jahr 2009, veröffentlicht im deutschen Ärzteblatt:
Deutsches Ärzteblatt: Geplante Hausgeburt so sicher wie
Entbindung in der Klinik (Studienergebnis 2009)
Die obige Studie zeigt eindrücklich, dass Technik niemals menschliche Zuwendung ersetzen kann