Fr
18
Dez
2009
In Dänemark wird der 23. Dez., 'Lillejuleaften'- kleiner Heiligabend - genannt.
An diesem Tag holen die Familien einen Tannenbaum aus dem Wald und stellen ihn auf.
Geschmückt wird er traditionell mit kleinen Fähnchen und geflochtenen Weihnachtsherzen.
In den meisten Familien beginnt Weihnachten mit dem Festessen an Heiligabend. Als Hauptgericht kommen Gans, Ente oder Schweinebraten mit Rotkohl und braun glasierte Kartoffeln auf den Tisch.
Wichtiger Bestandteil ist die Weihnachtsgrütze, die es entweder als Vor- oder Nachspeise gibt.
Die Weihnachtsgrütze ist ein Milchreis (Risalamande) mit angedickten Kirschen. Das Wichtigste dabei ist eine Mandel, denn wer die Mandel findet, bekommt eine kleines Geschenk, früher traditionell ein Marzipanschwein.
Von der Weihnachtsgrütze wird eine Schüssel dem 'Nisse', einem Kobold, überlassen.
(In Schweden und Finnland gibt es eine ähnliche Figur mit dem Namen Tomte bzw. Tonttu.)
Er ist schon aus vorchristlicher Zeit als Hof- und Hausgeist überliefert. Eigentlich brachte in Dänemark 'Nisse' die Geschenke, heute hilft er dem Weihnachtsmann nur noch.
Die Geschenke für Familie und Freunde werden unter den Baum gelegt.
Nach dem Essen wird bei vielen Familien aus der Bibel vorgelesen und um den Tannenbaum herum getanzt, wobei Weihnachtslieder gesungen werden.
Glædelig jul!