Bezauberndes

Mo

14

Dez

2009

14. Dezember

Ich finde Traditionen aus anderen Ländern immer spannend, besonders an Weihnachten. Da gibt es Altvertrautes und völlig Unbekanntes. 

Nach den Niederlanden und Belgien, erzähle ich von Frankreich:

Auch in Frankreich ist Weihnachten das wichtigste Familienfest. Der Heilige Abend (Le réveillon) ist ein normaler Arbeitstag. Doch am Abend gibt es ein großes Festessen; traditionell wird "Dinde aux marrons", ein mit Maronen garnierter Truthahn gegessen. Außerdem werden am Heiligabend gerne Austern, Pasteten, Truthahn und Champagner mit gezuckerten Maronen verzehrt. Die Franzosen sitzen fast die ganze Nacht beisammen und schlemmen ununterbrochen.

Zu Mitternacht geht man dann in die Kirche. Anschließend werden Feuerwerkskörper entzündet.

Die Geschenke bringt Peré Noël , der französische Weihnachtsmann in der Nacht durch den Kamin, wo schon sehnsüchtig die Kinderschuhe warten, gefüllt zu werden. Erwachsene tauschen gelegentlich schon an Heilig Abend Geschenke.

Es gibt eine Reihe von Weihnachtsbräuchen, die von Region zu Region unterschiedlich sind.

Im Elsass ist der Weihnachtsmann unbekannt, da bringt das Christkind die Geschenke.

Ein Holzstück langsam im Ofen zu verbrennen, ist ein beliebter französischer Brauch. Die Asche wird nach den Feiertagen aufs Feld gestreut, das soll Glück und eine gute Ernte bringen. Dieser keltische Brauch wurde von der katholischen Kirche übernommen.

Dies ist auch der Ursprung des weihnachtlichen Desserts "Bûche de Noël", aus Maronen und Schokolade in Form eines Holzscheites. 

  Joyeux Noël!

(Frohe Weihnachten)

 

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